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Wilde Jahre - Roman eines Waffenstudenten
"Das vorliegende Buch präsentiert sich als durchaus politisches - jedoch nicht nur. Eingebettet in die historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der sechziger und siebziger Jahre erleben wir das Schicksal eines jungen Studenten der Nachkriegsgeneration.
Aufgewachsen in einem sozialistischen Elternhaus der "red canyons" des inneren Salzkammergutes als Sohn eines Überlebenden von Auschwitz, führt ihn sein Weg aus der muffigen Enge der kleinstädtischen Mittelschulzeit an die Alma Mater Carola Francisca Graecensis.Der zunächst von revolutionären Ikonen wie dem "Che" und der RAF begeisterte Mediziner erlebt die linksintellektuelle postachtundsechziger Kultur mit ihren facettenreichen Studentenfraktionen und Basisgruppen, entwickelt sich aber angesichts der unübersehbaren Degeneration des Sozialismus zum Querdenker und schließlich zum Kritiker sozialistischer Systeme.
Unter Brüdern
Martin Haidinger, Unter Brüdern. 230 Seiten, Format 14,5x20 cm, gebunden.
Er ist längst als eine der interessantesten Persönlichkeiten des zeitgenössischen Farbstudententums bekannt: Der Wiener Martin Haidinger, ein flotter Enddreißiger mit endzeitlichen Vorlieben: Schon als Zwanzigjähriger legte er 1989 seine couleurstudentische Karl-Kraus-Parodie »Die letzten Schlucke der Menschheit« vor, die zum Besten gehört, was im Bereich der studentischen Satire jemals vorgelegt wurde.
Erzogen in der couleurstudentisch hochprofilierten Wiener MKV-Verbindung Borussia, wurde sein angeborenes scharfes Denkvermögen dort mit einer gehörigen Portion von Angriffslust vermengt – nicht umsonst war er zeitweise Chefredakteur des seit gut 50 Jahren berühmt-berüchtigten »Borussen-Echos« – und ließ einen korporativen Lebenskünstler heranwachsen, gemütlich und scharfzüngig, geistvoll und trinkfest, genießerisch und sensibel, kurz: eine ebenso anregende wie aufregende Mischung aus Peter Altenberg und Blaurotem Methusalem.
Festschrift Agraria
Aus Anlaß des 100. Stiftungsfestes der F! Tafelrunde Agraria ist eine sehr umfangreiche Festschrift erschienen. Die 72 seitige Festschrift gibt in Ihrer Bundgeschichte nicht nur Interessantes über die Vergangenheit sondern auch einen Überblick über die Vorgängerverbindungen, aus denen die heutige Argaria hervorging. Eine Bedeutungserklärung der uns bekannten Begriffe wie Burschenband, Wappen und Zirkel, sowie ein kleines Lexikon couleurstudentischer Begriffe machen die Festschrift auch für Nichtkorporierte lesenswert.
Die Festschrift ist zum Preis von EUR 10,- bei Ing. Franz Schachinger, A-1170 Wien, Haslingergasse 20 (schachingerwien@utanet.at) zu beziehen.
Die Pennalie
Das Standardwerk über Pennalverbindungen von Oskar Waas ist als gebundene Ausgabe nicht mehr erhältlich. Der ÖPR als Herausgeber hat das gesamte Buch digital erfaßt und "Die Pennalie" ist nunmehr als CD-Version im PDF Format erhältlich. Die Digitalisierung ermöglicht nun umfangreiche Suchfunktionen quer durch das gesamte Textfeld. Der Seitenaufbau richtet sich nach dem gebundenen Buch. Die CD ist beim ÖPR um € 20.- erhältlich. Als Bonus finden Sie auf der CD diverse Auflösungsbeschlüsse im Dritten Reich sowie einen Couleurkartenkatalog.
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